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Fledermausschutz

Seit 1936 stehen alle Fledermausarten unter Naturschutz. Die Zahl der Tiere nimmt stark ab, manche sind gefährdet, vom Aussterben bedroht, oder schon ausgestorben.(Rote Liste der Fledermäuse Deutschlands) Naturfreunde sind aufgefordert mit zu helfen, dass diese Tierart für uns und nachfolgende Generationen erhalten bleibt.

Praktischer Fledermausschutz

  1. Dachstuhlreparaturen und –abriß nur im Herbst ausführen.
  2. Bei Dachreparaturen und Umbauten eine fledermausfreundliche Holzbehandlung vornehmen.
  3. Einflugspalten am Dach und an den Hauswänden erhalten oder bei Neubauten einplanen.
  4. Winterquartiere wie Stollen sowie Naturhöhlen und Keller nicht zumauern, sondern durch fledermausgeeignete Gittertore verschließen.
  5. Störungen in Winterquartieren bei Anwesenheit von Fledermäusen vermeiden.
  6. Nicht bekannte Höhlen und Stollen für Fledermäuse den Naturschutzverbänden melden.
  7. Alte Laubbäume mit Spechthöhlen oder ausgefaulten Astlöchern erhalten.
  8. Jagdreviere wie Feuchtgebiete, Kleingewässer, Feldgehölze, Altholzbestände erhalten.
  9. Holz - oder Holzbetonkästen aufhängen

Wichtiger ist es den natürlichen Lebensraum zu erhalten. Bei einer Steinbrucherweiterung würde weiterer Lebensraum für die Fledermäuse und die Natur verloren gehen.

Quellennachweis: Kosmos Naturführer: Die Fledermäuse Europas